2013

JSSKH

Bericht von der Ausschusssitzung Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Heimatpflege

Die Pflege und letztendlichen Kosten für den Hochzeits- und Jubiläumswald stehen bei den Politikern der Stadt Horstmar weiterhin auf der Tagesordnung. Bei den Beratungen des Jugend, Sport, Sozial- und Kulturausschusses im Vereinsheim des Sportvereins Westfalia Leer, legte die Verwaltung die Kosten für den Gesamtpflegeaufwand vor.
Einmal monatlich müsse der Rasen im Zeitraum von März bis Oktober gemäht werden. Sobald die Bäume gepflanzt seien, könne kein Rasentraktor eingesetzt werden. Somit ergebe sich ein Pflegeaufwand von 27 Stunden. Bei einem Stundenlohn von 35 Euro sei dies ein Gesamtbetrag von 945 Euro.

500 Euro Unterhaltspflege

Da sowohl der Bauhof als auch Ehrenamtliche zeitlich nicht in der Lage sind, die Pflege der Fläche zu gewährleisten, äußerten die Parteivertreter einheitlich den Wunsch, dieses Thema noch einmal in ihren Fraktionen zu beraten. Auf Vorschlag von Bürgermeister Robert Wenking prüft die Verwaltung, in wieweit die im Haushalt unter Aufwendungen für Baumpflege eingestellten 500 Euro für die Unterhaltspflege des Hochzeits- und Jubiläumswaldes eingesetzt werden könnten.

“Können wir uns das überhaupt leisten?”, fragte Helmut Gerdener (SPD), als das Thema Ehrenmünzen auf der Tagesordnung stand. Im Rahmen der Verabschiedung der Satzung über Ehrungen der Stadt Horstmar soll allen Ratsmitglieder, die 10, 20 oder 30 Jahre als Ratsmitglied tätig waren, zum Ende einer Wahlperiode eine Ehrenmünze verliehen werden. “Gold und Silber hätte ich gern”, scherzte Bürgermeister Robert Wenking und führte aus, dass sich die Kosten in überschaubarem Rahmen bewegten, da sie leider nicht aus Edelmetall seien. Die Ausschussmitglieder stimmten dem Verwaltungsvorschlag zu, dass die Münzen nach der Wahlperiode im Rahmen einer kleinen Feierstunde verliehen werden sollen.

Die Vorderseite der Ehrenmünze aus Zinn oder Messing ziert das Stadtwappen und den Schriftzug “Stadt Horstmar”. Die Rückseite soll mit dem Namen der Person versehen werden, der die Münze erhalte.

Der Antrag des Sportvereins Westalia Leer 1945, der die Installation einer automatischen Beregnungsanlage für die Sportplätze in Leer begründet, gehe zu weiteren Beschlussfassungen in die bevorstehenden Haushaltsberatungen ein.

Eigenleistungen

Nach einer Kostenschätzung des Sportvereins sei für beide Sportplätze mit einer Gesamtinvestition von 30 000 Euro zu rechnen. “Sicherlich können wir bei Zustimmung auch entsprechende Eigenleistungen erbringen, die die Kosten verringern”, erklärte Andreas Schulte in Vertretung des ersten Vorsitzenden Thomas Selker.

In diesem Sommer sei die Bewässerung der Rasenflächen mit letzter Kraft bewältigt worden. Die Witterungsbedingungen fordern in den Sommermonaten eine intensive Bewässerung, da die Fläche von 15 Mannschaftsgruppen bespielt werde.

Schulte zur derzeitigen Praxis: “Beim oberen Sportplatz werden zwei Stative mit Beregnungskörpern eingesetzt, die mehrmals täglich in Abstand von zwei Stunden versetzt werden müssen.”

Am unteren Sportplatz sei ein Beregnungswagen im Einsatz. Bei beiden müssen neben den Positionsänderungen auch die Schläuche entsprechend neu verlegt werden. „Die Helfer sehen sich nicht mehr in der Lage, diese Arbeiten in diesem Ausmaß auszuführen“, erklärte Schulte den Grund des Antrags.

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