2013

Eröffnung Radweg

Freudige Gesichter am Geh- und Radweg der Schöppinger Straße. Nach siebenjähriger Vorbereitungszeit erfolgte nun die Freigabe.

Nach mehr als sieben Jahren erfolgte am Donnerstagabend die offizielle Freigabe des Geh- und Radweges längs der Schöppinger Straße in Schagern. „Mit der Planung wurde bereits 2006 begonnen, im März 2007 der Antrag auf Förderung gestellt“, erinnerte Bürgermeister Robert Wenking an die ersten Schritte, bevor er mit dem Vorsitzenden des Bau- und Planungsausschusses, Ludger Hummert, das Absperrband durchtrennte.

Der Teufel steckte im Detail. Schon bald war klar, dass der Weg nicht für ein paar Euro zu haben sein würde. Mittel wurden aus dem Programm für den kommunalen Radwegebau beim Land beantragt, die Pläne 2008 konkretisiert. Dann dauerte es bis zum 19. September 2012, bis der Zuwendungsbescheid eintraf. Im Januar 2013 wurden die Pläne in einer Bürgerversammlung vorgestellt und im März der Auftrag vergeben.

Wenking freute sich, dass der Kostenrahmen eingehalten wurde. 170700 Euro Fördermittel flossen in das Projekt, die Stadt ist mit 78000 Euro beteiligt. Der neue Weg ist in das überörtliche Radwegenetz eingebunden.

Ob und wann und wie der Geh- und Radweg „Drostenkämpchen/Burgweg“ ausgebaut wird, ist derzeit noch völlig offen. Am Donnerstag nahm der Bau- und Planungsausschuss den Weg vor Ort in Augenschein. Dabei handelt es sich um einen historischen Weg zur Burg, die Hecken sind Bodendenkmal, so der Bürgermeister. Heinrich Schwarze-Blanke erinnerte daran, dass die UWG bereits 2002 den Ausbau betragt habe. Das wurde damals abgelehnt. Jetzt hat die SPD das Rhema erneut aufgegriffen. „Eine Breite von 1,20 bis 1,50 Metern würde reichen“, so Michael Kaiser. Außerdem solle auf einen Winterdienst verzichtet werden. Der SPD geht es hauptsächlich darum, dass auch Menschen, die auf Rollatoren angewiesen sind, den Weg nutzen können. Michael Kaiser weiter: „Wir wollen einen reinen Gehweg.“ Franz Rensing ergänzte, dass es reiche, in der Mitte des Weges einen Streifen zu befestigen, der Untergrund dafür sei vorhanden. Auch auf die Folgekosten zu achten, forderte Winfried Mollenhauer (CDU).

Die Horstmarer Stadtverwaltung wurde nun beauftragt, nach machbaren Lösungen zu suchen.

Views All Time
Views All Time
659
Views Today
Views Today
1