2013

Dorfladen

Informatives Gespräch zwischen Willi Lindenbaum und SPD – Lebensmittellokal weiter möglich

In einer Pressemitteilung teilt der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Horstmar und Leer, Guido Over, mit, dass ein informatives Gespräch zwischen dem Besitzer Willi Lindenbaum und ihm stattgefunden habe. Herr Lindenbaum berichtete dabei über seine Bemühungen, einen geeigneten Nachmieter für Edeka Steiner zu finden. Leider hat keiner der kontaktierten Betreiber von Lebensmittelläden sein Interesse bekundet. Einen Nachmieter zu finden, habe Priorität besessen. Herr Over stellt aber noch mal klar, dass ein abschließender Bericht über diese gescheiterten Versuche sinnvoll gewesen wäre, bevor die Thematik Senioren-WG in die Öffentlichkeit getragen worden wäre. Hier träte genau die schon mehrfach bemängelte Problematik ans Licht, dass hinter verschlossener Tür verhandelt wird und Entscheidungen gefällt werden, von denen die Bürger dann überrascht würden.

Herr Lindenbaum wies darauf hin, dass trotz der geplanten Umbaumaßnahmen immer noch rund 120 m² für einen Lebensmittelmarkt zur Verfügung stehen würden. Dieser Platz wäre immer noch mehr als ausreichend für eine „Welbergener Lösung“. Herr Lindenbaum teilte weiter mit, dass auch er daran interessiert sei, dass es in Leer wieder einen Lebensmittelmarkt gibt. Die Feststellung des SPD-Ortsvereines, dass ein fehlender Lebensmittelmarkt die Entwicklung von Leer hemme, sehe auch er. Daher stehe auch immer noch die Ankündigung, bei der Miete durchaus entgegenkommend zu sein. Beide Seiten würden begrüßen, wenn sich in und um Leer Interessenten finden würden, die an einer Übernahme der verkleinerten Ladenfläche Interesse zeigten. Ebenso sagten beide Seiten Unterstützung bei der Gründung einer Genossenschaft zu, wie sie in Welbergen zur Übernahme des dortigen Lebensmittelmarktes gegründet wurde. Gemeinsam könne man vielleicht noch den Wunsch vieler Leerer nach einer Einkaufsmöglichkeit vor Ort realisieren.

Herr Lindenbaum zeigte die Möglichkeiten auf, die eine Senioren-WG biete. Herr Over stellte noch einmal klar, dass er nicht gegen die Senioren-WG sei, sondern vielmehr den Wunsch vieler Leerer, nach einer Einkaufsmöglichkeit vor Ort habe sterben sehen. Wenn noch ausreichend Platz für eine Grundversorgung vorhanden sei, erschienen die Pläne einer Senioren-WG in einem anderen Licht und seien durchaus zu begrüßen.

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