2018

Sommertour 2018 der SPD-Fraktion (Bericht 3)

Die nächste Station der Sommertour 2018 war das Grundstück des ehemaligen „Hotel Crins“. Der Caritasverband Steinfurt beabsichtigt an dieser Stelle den Neubau einer Tagespflege-Einrichtung. Die SPD-Fraktion begrüßt ausdrücklich die Schaffung von Tagespflegeplätzen. Der Bedarf an solchen Plätzen für zuhause lebende, pflegebedürftige Angehörige, die wegen Berufstätigkeit der eigenen Kinder auf eine Tageseinrichtung angewiesen sind, steigt auch in Horstmar und Leer. Weiterhin dient die Tagespflegeeinrichtung als Bindeglied zwischen der Caritas-Sozialstation und dem St. Gertrudishaus.

  

In der Ratssitzung am 13. Dezember 2017 stellten Domus-Caritas Geschäftsführer Baumann, Architekt Eierhoff und Christiane Nitz die ersten Überlegungen zur Planung einer solchen Tagespflegestätte vor. Auf dem Grundstück sollten für 13 Gäste Tagespflege geschaffen werden. Planungsziel sei die Bereitstellung von 234 qm (18 qm/Person) im Erdgeschoss sowie 2 bis 3 Wohnungen im Obergeschoss. Ein wichtiger Punkt bei der Planung sei u. a. eine vernünftige An- und Abfahrsituation sowie eine Gebäudeform und Dachausbildung in Anlehnung an das Abbruchgebäude. In der Sitzung des Bauausschusses am 10. April 2018 wurden dann konkretere Pläne vorgestellt (s. Fotos).

Die Tagespflegeeinrichtung wird im Erdgeschoss realisiert. Die SenTa-Gäste werden mit Kleinbussen gebracht und abgeholt. Dies geschieht über eine Zufahrt am „Katthagen“. Auf dem Grundstück sind weiterhin ein kleiner Garten (für die Gäste der Tagespflege), sowie 4 Parkplätze (davon einer barrierefrei) geplant. Und damit fängt das Problem an. Laut Satzung muss pro Wohnung ein Stellplatz nachgewiesen werden. Auch wenn es aktuell Meinungen gibt, dass ja (möglicherweise) die zukünftigen Mieter/innen ja kein Auto haben, lässt die Satzung so etwas nicht zu. Eine mögliche Ablösung von Stellplätzen entzerrt die Situation vor Ort nicht. In der sensiblen Altstadt von Horstmar sollten nur so viele Wohnungen gebaut werden, wie auch Parkplätze geschaffen werden können. Zur Not muss man halt eine Tiefgarage mit einplanen. Die SPD-Fraktion hat dem Bürgermeister schon Lösungsmöglichkeiten aufgezählt, die dringend vor, bzw. mit Abschluss des Verfahrens geklärt werden müssen. Sollten bis zum Abschluss des Verfahrens keine konstruktiven Lösungen erreicht werden, bleibt der SPD-Fraktion wohl leider nur der Weg einer rechtlichen Prüfung.

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