2015

SPD-Sommertour: Fraktion zu Besuch bei der Feuerwehr in Leer

Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Thomas Jüditz und der Löschzugführer Leer Thomas Selker begrüßten am Samstagvormittag  die Mitglieder der SPD-Fraktion im Feuerwehrgerätehaus in Leer.

Direkt am Eingangstor zeigt sich, dass die Zeit nicht spurlos an dem 1982 erbauten Gebäude vorbei gezogen ist: eines der drei Eingangstore muss manuell geöffnet werden, während eines Einsatzes sicherlich nicht optimal.

Im hinteren Teil wurde den SPD-Fraktionsmitgliedern die aktuelle Problematik, die auch im Entwurf für die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplan angesprochen wurde, aufgezeigt: zwischen Umkleidebank und Fahrzeug ist kaum Platz, durch die gute Mitgliederzahl sind praktisch alle Haken in Benutzung, bei Vollalarm ist Gedränge vorprogrammiert. Wehrleute, die laut Schutzziel als erstes ausrücken, können sich glücklich schätzen: zwar sind die Feuerwehrfahrzeuge mit einer provisorischen Abgasabsaugeinrichtung ausgestattet, doch wird der Schlauch nicht bis zum Tor geschleift, später eintreffende Wehrleute bekommen beim Umziehen also unumgänglich Abgase ab.

Beim gleichzeitigen Verlassen mehrerer Fahrzeuge ist Absprache von Nöten: es gibt vier Fahrzeuge aber nur drei Tore.

Zudem gibt es keinen getrennten Umkleidebereich für weibliche Feuerwehrleute.

Dass dies nicht zeitgemäß ist, darin waren sich alle einig.

Auch bei den Sanitäreinrichtungen zeigt sich das Alter des Gerätehauses: die Toilettenanlagen fallen spartanisch aus, eine Duschmöglichkeit fehlt komplett. Die technische Ausstattung des Schulungsraumes sowie das Nichtvorhandensein eines Büros für die Wehr- und Löschzugführung sind weitere Probleme.

Die SPD-Ratsfraktion unterstützt die Wünsche der Wehr, weißt aber auch daraufhin, dass bei der aktuellen Finanzlage natürlich keine Luftschlösser machbar seien.

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