2015

Stadt sagt Unterstützung zu

Da sich die Stadt Horstmar wegen ihrer angespannten finanziellen Lage keinen Skaterpark, wie es ihn am Volksbankstadion an der Liedekerker Straße in Burgsteinfurt gibt, nicht leisten kann, machen sich die Verwaltung und die Kommunalpolitiker Gedanken, wie die Skater-Fans aus der Burgmannsstadt schnell und sicher in die Kreisstadt kommen, um dort die Anlage nutzen zu können.

“Wir wollen unsere Jugendlichen unterstützen“, versprach Bürgermeister Robert Wenking, als es während der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Heimatpflege um den Antrag einiger junger Leute auf Errichtung eines Skaterparks in Horstmar ging. Diesen hatte bereits der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss thematisiert, aber an das Fachgremium unter dem Vorsitz von Klaus Roters (SPD) verwiesen (wir berichteten).

Dass sich die Stadt Horstmar wegen ihrer angespannten finanziellen Lage einen Skaterpark wie am Volksbankstadion an der Liedekerker Straße in Burgsteinfurt nicht leisten könne, machte der Verwaltungschef abermals deutlich. Die Kommune könne sich auch kein eigenes Hallenbad oder Kino einrichten, aber sie wolle etwas dafür tun, dass die Jugendlichen den Skaterpark in der Kreisstadt schnell und sicher erreichten.

Ob das durch ein Fun-Ticket oder etwas ähnliches gewährleistet werden kann, muss allerdings noch geklärt werden. Man wolle die Jugendtreffs in Horstmar und Leer bei dieser Frage mit ins Boot holen, denn diese könnten möglicherweise etwas im Rahmen der Jugendförderung erreichen.

Wie der Bürgermeister weiter erklärte, habe er bereits ein Gespräch mit dem Jugend- und Familiendienst Rheine geführt, der die Jugendarbeit in Horstmar und Leer trage. Er hoffe, dass Jugentreff-Leiterin Janina Korporal in Horstmar die Sache in die Hand nehme, da sie die Wünsche der Jugend kenne.

Natürlich werde die Stadt sie nicht allein mit dieser Sache lassen. Vielmehr wolle man gemeinsam nach einer Möglichkeit der Förderung suchen.

Views All Time
Views All Time
1682
Views Today
Views Today
2