2013

Werksausschuss

Stadtwerke machen Gewinn Überschuss von 161822 Euro

Die Stadtwerke Horstmar haben im Geschäftsjahr 2012 einen Überschuss von 161822 Euro erwirtschaftet. Davon entfallen 28229 Euro auf das Wasserwerk und 133592 Euro auf das Abwasserwerk. Der gesamte Überschuss soll dem Gewinnvortrag der Stadtwerke getrennt nach den Betriebszweigen zugeführt werden, empfahl der Werksausschuss am Dienstagabend einstimmig dem Rat der Stadt. Damit wird das Eigenkapital gestärkt.

Die Stadtwerke setzten im vergangenen Jahr insgesamt 1,088 Millionen Euro um, im Jahr 2011 waren es 1,548 Millionen Euro. Die Bilanzsumme für 2012 ist mit 10,235 Millionen Euro ausgewiesen, das Eigenkapital erhöhte sich durch den Jahresüberschuss auf 7,643 Millionen Euro. Von den Bankverbindlichkeiten in Höhe von 1,26 Millionen Euro wurden 80000 Euro getilgt.

Wesentliche Investitionen bezogen sich auf Kanalsanierungen und die Renaturierung des Leerbachs. Der 2012 begonnene Bau eines Überflutungsraumes an der Kläranlage in Leer soll in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Der Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2013 sieht einen Jahresüberschuss von 151000 Euro vor. Aus der Geschäftstätigkeit wird ein Ergebnis von 175000 Euro erwartet. Seit 2009 basiert die Schmutzwassergebühr auf dem Frischwasserverbrauch und der Gegenwassergebühr.

Die Wasserversorgung wurde im Januar 2012 konzessioniert und den Stadtwerken Emsdetten übertragen. Größte Posten bei den Investitionen sind die Erweiterung des Kanalnetzes, Sanierungsmaßnahmen und Ausgaben für das Kanalkataster und den zentralen Abwasserplan.

Rund 205 dezentrale Abwasseranlagen gibt es in Horstmar. Das teilte die Verwaltung dem Werksausschuss mit. Die letzte Überprüfung dieser Anlagen fand 2003 statt. Der Kreis Steinfurt hat die Stadt mehrmals aufgefordert, eine Überwachung durchzuführen. 2013 stehen dafür aber keine Mittel im Wirtschaftsplan zur Verfügung. Dies wurde dem Kreis mitgeteilt. Die Überprüfung dauert rund fünf Monate. Da dafür kein Personal vorhanden ist, schlägt die Werksleitung die Vergabe an eine Fremdfirma vor. Der Ausschuss empfahl dem Rat, die Überwachung im nächsten Jahr durchzuführen und im Wirtschaftsplan des Abwasserwerkes 2014 das erforderliche Geld bereitzustellen.

Die Horstmarer müssen sich wegen Legionellen wie in Warstein keine Sorgen machen. Die Kläranlagen in der Burgmannstadt sind nicht baugleich mit der am Nordrand des Sauerlandes. Nach Rücksprache mit der Bezirksregierung in Münster werde das Thema zwar aufmerksam beobachtet, eine Überprüfung der Horstmarer Anlage sei aber nicht erforderlich.

Um das Baugebiet Grollenburg bei Starkregen besser vor den Wassermassen zu schützen, soll der Leerbach verlegt werden. In nichtöffentlicher Sitzung wurde ein entsprechender Auftrag vergeben.

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