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Zweite Runde – „Bis dahin haben wir noch ganz viel Arbeit vor uns“

Über den geplanten Neubau des Vier-Gruppen-Kindergartens in Horstmar wird nun in den zuständigen Fachausschüssen diskutiert. Alternativer Standort zur bisher favorisierten Fläche an der Textilstraße ist nun ein Grundstück neben dem Lernzentrum Horstmar. Das letzte Wort in dieser Frage hat der Rat, der am 14. Februar tagt.

Der Stadtverwaltung ist daran gelegen, dass der neue Kindergarten möglichst zum 1. August 2020 seinen Betrieb aufnehmen kann. Das machte Horstmars Bürgermeister während der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Sport, Soziales, Kultur und Heimatpflege am Mittwoch deutlich. „Bis dahin haben wir noch ganz viel Arbeit vor uns“, begründete Robert Wenking , warum er die Standortfrage für die Vier-Gruppen-Anlage möglichst schnell geklärt haben will.

Dass am 8. Januar wider Erwarten ein Unternehmen Interesse an dem Grundstück an der Textilstraße bekundet habe, könne ihm nicht egal sein. Deswegen habe er den Kommunalpolitikern vorgeschlagen, die anvisierte Fläche aufzugeben, begründete der Verwaltungschef seinen Schritt, der nichts mit „Zurückrudern“ oder einer „Fehleinschätzung“ zu tun habe. Schließlich gehe es auch um das wirtschaftliche Wohl der Burgmannsstadt. Doch letztendlich müssten die Politiker entscheiden, ob sie am zunächst anvisierten Standort an der Textilstraße festhielten oder ob sie sich den neuen Kindergarten auch neben dem Lernzentrum vorstellen könnten. Das sei eine Frage der Abwägung. Ihm sei sehr an einem Konsens gelegen, betonte der Bürgermeister, der daran erinnerte, dass die Verwaltung mehrere Standorte in Augenschein genommen hätte, sich alle aber als ungeeignet erwiesen hätten.

Dass man sich mit dem neuen Vorschlag anfreunden könnte, signalisierte der stellvertretende Ausschuss-Vorsitzende Martin Zintl. Wie der Sozialdemokrat erklärte, fände er die neu vorgeschlagene Fläche in Ordnung. Allerdings gelte es, über die verkehrstechnische Anbindung nachzudenken. Die Erstellung eines Verkehrs- und Parkplatzkonzeptes kündigte der Bürgermeister an. Für die Kinder sei die Anbindung in jedem Fall gut.

Grünen-Fraktionsvorsitzende Annette Sonneborn plädierte dafür, die Beschlussfassung zu vertagen, damit die Fraktionen erneut beraten können. Die Entscheidung fiele ohnehin letztlich im Rat, der am 14. Februar tagt. Zuvor werden sich der Bau- und Planungs- ausschuss am Dienstag (5. Februar) und der Haupt- und Finanzausschuss am Mittwoch (5. Februar) mit der Thematik befassen.

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